::: KITTY EMPIRE - rezensionen zur platte - can020 "peep! peep! donkey" :::

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"Es herrscht Druck. Das Mehr. Das Weniger. Kein Zwischendurch. Ausschließlichkeit erreicht man schließlich nicht durch Abwägen der Möglichkeiten, sondern nur durch Zielstrebigkeit. So kommt Druck zustande, der sich ansammelt und überhäuft bis er sich selbst befreit. In diesem Sinne ist das neue „Kitty Empire“ Album eine von Wucht getragene Zeitbombe, denn auf „Peep! Peep! Donkey“ baut sich stetig Druck auf und ab. Es herrscht eine seltsame Unstimmigkeit, die einer Chronik der ruhenden Unruhe gleichkommt. Verzerrer überall. Mehr Kanten als Flächen. Und dennoch bleibt Platz, oder besser Zeit, die „Kitty Empire“ nutzen um der Schnelligkeit den Zahn zu ziehen und der Langsamkeit zu enteilen. Beides verbinden sie, und ergeben sich zugleich dem Ergebnis. Es ist also ein Geben und Nehmen zwischen Band und Musik. Eine bedingungslose Vereinigung, die sich mittels Indie eine Nische im Post-Hardcore sucht. Überflüssig ist es zu sagen, dass sie diese auch findet. Aber dennoch sei es erwähnt, denn schlussendlich ist das keine Alltäglichkeit. Und da sind wir wieder bei der Zielstrebigkeit, denn alles auf „Peep! Peep! Donkey!“ klingt auf dieses Ziel hinzuarbeiten ohne es explizit zu wollen. Und das ist neben all den Liedern, die größte Stärke von „Kitty Empire“. Oder ganz anders formuliert: Das neue „Kitty Empire“ Album ist in all seiner Pracht dem Lärm ein Freund, verbündet mit der Kraft, druckvoll und ohne Zweifel ein verzerrter Brocken, den man nicht so einfach aus dem Weg räumt. Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang. Roh aufgenommen, knarrrzend und sich selbst überlassen im Wirken. Gesten gibt es keine. Dafür aber Haltung. Und die ist in Stein gemeißelt. So steht es da. Nicht mehr und nicht weniger."

roteraupe.de, mai 2009




"Für das vierte Album von Kitty Empire hat sich das Weilheimer Label Kollaps mit den Schön-Platten-Machern von Red Can zusammengetan. Wie man es von Letzteren kennt, gibt’s »Peep Peep Donkey« also mal wieder dermaßen schmuck zurechtgemacht, dass man sich die Platte – wenn man sie denn scheiße finden würde – zumindest in die Vitrine stellen könnte. Aber die Augsburger Kitty Empire machen es einem wirklich schwer, hier was scheiße zu finden. Ihr Ami-inspirierter Indie-Post-Irgendwas- Rock schlägt dermaßen muntere Haken, zerschreddert einem so schön feedbackend das Hirn und tritt einem mit Kellerbass samt Knochentrocken-Drums so angenehm in die Kniekehlen – Steve Albini hätte seine wahre Freude dran. Was sicher auch eine Band freut, die sich nach einem Big-Black-Song benannt hat. Angefangen beim Opener »Heavy Metal King Kong« bis zum letzten Track »Tog Tog« machen die drei einfach alles richtig und gönnen sich auf halber Strecke mit »Instrumpets« gleich noch ein Experiment, bei dem sie ihr nervös-aggressives Gitarrenspiel gegen tönende Trompeten antreten lassen. "

intro #172 ,
juni 2009




"Als wohl dienstälteste noch aktive Postpunk-Band der Bundesrepublik holen KITTY EMPIRE mit ihrem neuen Album wieder den DCSound nach Bayern. Kunstvolle Postmoderne in der Rockmusik, reduziert und doch verspielt zwischen Ernsthaftigkeit und Ironie. Man würde die FARAQUET-ähnlichen Riffs auch instrumental schon als komplett ansehen, aber der gelegentliche, leicht verzerrte Gesang fügt sich wie ein weiteres Instrument in den metallisch-rhythmischen Sound von Bass und Schlagzeug ein. Ein komplettes und gereiftes Album, das klingt, als ob lange daran gefeilt wurde, ohne dabei technikgeilen Übertreibungen zu verfallen. Meist langsame, etwas düstere, aber druckvolle und gitarrenverliebte Songs zeugen von der Liebe zur Musik und ihrer Entwicklung, was vom Coverartwork liebevoll ergänzt wird. Dabei ist es für den Hörer keine Liebe auf den ersten Blick – fühlt man sich anfänglich noch wie mit dem Rücken zur Wand, dreht man sich langsam um und schaut nach oben auf ein großes Bild aus vielen kleinen, aber sehr farbkräftigen Formen und Linien. Macht immer mehr Spaß! " “

OX Fanzine,
#84, juni 2009




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sellfish.de,
2009




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radio ara luxembourg,
2009




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westzeit,
2009




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OX-fanzine,
2009



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SweetJaneMusic.com,
2009




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in-münchen,
2009



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